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Die Neuropsychologie befasst sich mit Auswirkungen von primär strukturellen (z. B. nach Unfällen oder Schlaganfällen, bei MS oder bei Demenzen) und funktionellen (z. B. bei ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen, Depressionen) Veränderungen des Gehirns. Diese können zu – je nach Störungsbild vorübergehenden – Auffälligkeiten des Denkens, des Fühlens, der Wahrnehmung und/oder des Verhaltens führen. Die Neuropsychologie bietet ein präzises und umfassendes diagnostisches und therapeutisches Instrumentarium, um solche Hirnfunktionsstörungen genau zu untersuchen, zu differenzieren und gegebenenfalls zu behandeln. Sie sucht aber auch nach spezifischen Stärken und Ressourcen, die für die Therapie oder den weiteren schulischen oder beruflichen Weg der untersuchten Person genutzt werden können.

  • Traumatische Hirnverletzungen (nach Unfällen)
  • Schlaganfälle, Aneurysmen, Hirntumore, Hypoxien, entzündliche Hirnerkrankungen (z. B. Multiple Sklerose) etc.
  • Neurodegenerative Erkrankungen (z. B. Demenzen, «Mild Cognitive Impairment»)
  • Psychische Störungen, die für gewöhnlich mit spezifischen kognitiven Einschränkungen einhergehen wie AD(H)S, Autismus-Spektrum-Störungen (z. B. Asperger-Syndrom)
  • (Vorübergehende) kognitive Auffälligkeiten im Rahmen von psychischen Störungen, z. B. Depressionen, bipolare Störungen, schizophreniforme Erkrankungen oder Abhängigkeitserkrankungen
  • Gewisse somatische Erkrankungen (chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf- oder Stoffwechsel-Erkrankungen, kognitive Nebenwirkungen/Langzeitfolgen von Medikamenten etc.)
  • Teilleistungs-, Intelligenz- und Entwicklungsstörungen, Geburtsgebrechen
  • Im Zusammenhang mit den genannten Problematiken erfolgen auch Stellungnahmen zur Funktions- und Arbeitsfähigkeit, ggfs. zur Fahreignung und zu Therapieindikationen aus neuropsychologischer Sicht