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Jugendliche ab 16 Jahren, Erwachsene
Erst- und Verlaufsuntersuchungen

Eine neuropsychologische Untersuchung erfolgt hypothesengeleitet bei verschiedenen Fragestellungen und Störungsbildern. Sie beinhaltet ein ausführliches Anamnesegespräch, allenfalls eine Fremdanamnese, eine Verhaltensbeobachtung, Fragebögen sowie insbesondere auch eine umfangreiche, der Fragestellung angepasste Testuntersuchung anhand standardisierter kognitiver Testverfahren quer durch die Hirnfunktionen (Aufmerksamkeit/Konzentration, Lernen/Gedächtnis, logisches Denken/Planen/Problemlösen, Wahrnehmung, Sprache etc.). Sie dauert in der Regel zwischen drei und fünf Stunden. Es kommen keine invasiven Verfahren zum Einsatz.

Über besondere Expertisen verfüge ich bei der Diagnostik folgender Störungsbilder:

  • AD(H)S («Aufmerksamkeits-Defizit-[Hyperaktivitäts-]Störung»)
  • Autismus-Spektrum-Störungen (z. B. Asperger-Syndrom) 

Die neuropsychologische Diagnostik wird über die Grundversicherung der Krankenkasse oder allenfalls die Unfallversicherung gedeckt (auf Seiten der Patientinnen und Patienten fallen die üblichen 10% Selbstbehalt an). Eine ärztliche Zuweisung ist hierfür erforderlich.

Als zertifizierte neuropsychologische Gutachterin SIM erstelle ich Gutachten insbesondere zuhanden von Versicherungen (IV, Pensionskassen, Krankentaggeldversicherungen etc.), aber auch von Behörden, Gerichten und Privatpersonen, häufig in enger Zusammenarbeit mit Nachbarsdisziplinen (Psychiatrie, Neurologie etc.). Dabei greife ich auf viel Erfahrung und Expertise zurück, arbeite selbstverständlich unabhängig, neutral, transparent und gemäss strengen ethischen und «state-of-the-art» wissenschaftlichen Standards. Akten und Vorbefunde werden umfassend gewürdigt, die geschilderten Beschwerden und Testbefunde lege artis auf ihre Validität hin überprüft, die Befunde in Konsensgesprächen mit den anderen Gutachtern diskutiert und gesetzte Fristen zuverlässig eingehalten.

Eine allfällige neuropsychologische Behandlung erfolgt massgeschneidert in Bezug auf die ermittelten Schwierigkeiten und Ressourcen mittels evidenzbasierter, mehrheitlich computerisierter Trainingsverfahren, dem Vermitteln von Kompensationsstrategien (z. B. Mnemotechniken bei Gedächtnisproblemen), Psychoedukation sowie unterstützenden Gesprächen zur Krankheitsbewältigung.

Ich habe mich eingehend mit den verfügbaren etablierten Therapiekonzepten für Erwachsene mit diesen Beschwerde­bildern vertraut gemacht und biete methodenintegrative Therapien mit Schwerpunkt auch auf die neuropsychologischen Aspekte der hochfunktionalen Autismus-Spektrum-Störungen an – im Einzel- und nach Möglichkeit im Gruppensetting. Ziel ist es nicht, möglichst «normal» zu werden, sondern die Besonderheiten zu würdigen und im herausfordernden privaten und beruflichen Alltag einen gelungenen Umgang sowie eine möglichst hohe Lebensqualität zu erlangen.

Neuropsychologische Therapie wird bei Unfallfolgen bei vorhandener Kostengutsprache von der Unfallversicherung getragen. Im Zusammenhang mit Erkrankungen muss die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die Zusatzversicherung oder weitere Kostenträger im Einzelfall überprüft werden, wobei ich gerne behilflich bin.

Ziel hierbei ist es, gemeinsam mit der Klientin oder dem Klienten unter Miteinzug seines privaten, beruflichen und/oder institutionellen Umfelds (Angehörige, Arbeitgeber, Mitarbeitende, Case-Manager, Versicherung etc.), Lösungen zum Umgang mit den aktuellen Schwierigkeiten und Funktionseinschränkungen – mit Fokus auch auf vorhandene Ressourcen und Stärken – zu finden. Im Vordergrund kann beispielsweise ein beruflicher Wiedereinstieg unter angepassten Bedingungen stehen, oder die Beratung von Angehörigen von Personen mit einer Hirnverletzung bei der Bewältigung der veränderten Situation.

Es ist im Einzelfall zu klären, ob oder durch wen neuropsychologische Beratung oder Coaching finanziert werden kann (IV, Unfallversicherung etc.), wobei ich gerne behilflich bin.